STIFTUNG WARENTEST UNTERSUCHT DIGITALE HDTV-ANGEBOTE
Satellitenempfang mit ASTRA überzeugt die Tester



Von: Stefan Vollmer



• Satellit besticht durch große Angebotsvielfalt und
Preis-Leistungs-Verhältnis

• Kabelempfang ist für Verbraucher deutlich teurer, kein HDTV
über DVB-T

• Prognose der Tester: „Der Vorsprung des HD-Senderangebotes per
Satellit wächst weiter.“



Unterföhring, 1. Februar 2012. Satellitenempfang über ASTRA ist anderen
Verbreitungswegen in puncto Vielfalt und Preis-Leistung überlegen. Zu diesem
Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest, die in der
Februar-Ausgabe der Zeitschrift „test“ veröffentlicht ist. Insgesamt acht
digitale TV-Anbieter hat die unabhängige Verbraucherorganisation
insbesondere mit Blick auf das Angebot im hochauflösenden Fernsehen
untersucht. Neben ASTRA wurden vier große Kabelgesellschaften und drei
Internet-TV-Anbieter unter die Lupe genommen.

Die Empfehlung von Stiftung Warentest: HD-Empfang über Satellit. ASTRA
überzeuge durch eine riesige Programmvielfalt in Standard- und hoher
Auflösung, keine monatlichen Gebühren, eine breite Auswahl moderner
Empfänger. Im Gegensatz dazu fallen beim Kabel monatliche Basisgebühren von
bis zu 18,90 Euro und Zusatzkosten für HD-Pakete von bis zu 20 Euro an.
DVB-T überträgt überhaupt kein HD-Fernsehen.

180 frei empfangbare Digitalkanäle zählen die Tester bei ASTRA, zehn davon
in HD. Zwölf weitere, private HD-Sender gibt es über Satellit mit HD+ zwölf
Monate lang gratis. Danach kostet das HD+ Angebot umgerechnet 4,16 Euro im
Monat. Derzeit 17 HD-Sender hat der Abo-Sender Sky über Satellit im Angebot.

Der Vorsprung des HD-Senderangebotes über Satellit wird weiter wachsen,
prognostiziert die Stiftung Warentest. Denn wenn am 30. April 2012 das
analoge Satellitensignal abgeschaltet wird, werde mehr Platz für neue
HD-Sender geschaffen. Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer ASTRA Deutschland.
„Wir freuen uns, dass die Stiftung Warentest Satellitenempfang über ASTRA
erneut so positiv bewertet.“ Bereits im Oktober 2010 hatten die unabhängigen
Tester ASTRA beim digitalen Fernsehempfang eine führende Stellung
bescheinigt.

Als wichtiges Ergebnis wertet Elsäßer auch die Empfehlung der Stiftung
Warentest in Richtung HDTV. „Wer einen großen Fernseher nutzt, braucht
digitale Signale, am besten in hoher Auflösung“, so die Tester. Elsäßer:
„Gerade für Haushalte, die sich aufgrund der Abschaltung des analogen
Satellitensignals am 30. April einen neuen Digital-Receiver anschaffen
müssen, ist ein HD-Gerät die erste Wahl. HD-Receiver gibt es schon für
kleines Geld und die wenigen Euro mehr machen sich im Vergleich zu einem
SD-Empfänger ganz schnell bezahlt.“ HD-Einstiegsmodelle gibt es bereits ab
40 Euro. Zuschauer, die neben den frei empfangbaren HD-Programmen auch
private HD-Sender wie RTL HD, Sat.1 HD oder ProSieben HD sehen möchten, sind
mit einem HD+ Receiver gut beraten.

Die neuesten Informationen und Zahlen zur Abschaltung des analogen
Satellitenfernsehens in Deutschland wird ASTRA am 8. Februar
veröffentlichen. Der jährliche ASTRA Satellitenmonitor liefert auch
Aufschluss über die Akzeptanz der unterschiedlichen TV-Empfangswege in
Deutschland: Kabel, Satellit, DVB-T und IPTV.
 
ARD BESTÄTIGT: ZAHLUNGEN AN KABELNETZER WERDEN 2013 EINGESTELLT
ARD und ZDF haben Informationen aus dem Jahresbericht der Gebührenkommission
KEF bestätigt, wonach sie ab 2013 die Zahlungen zur Verbreitung ihrer
TV-Angebote über die bundesdeutschen Kabelnetze ersatzlos einstellen wollen.

Bislang flossen jährlich rund 60 Millionen Euro an Kabel Deutschland,
Unitymedia, Kabel BW und kleinere Netzbetreiber.

Vollständiger Artikel unter:
http://www.digitalfernsehen.de/index.php?id=77414
 
DEUBAU 2012
Vom 10.-14. Januar 2012 stellte BIG Medienversorgung in der Halle 5 Stand
233 innovative Glasfaser-Satellitenlösungen vor.



Wir freuen uns, nun die Gewinner unserer Verlosung bekanntzugeben:



Martin Klemmer



Edeltraud Bartels



Marcel Albers



Alle drei Teilnehmer konnten unsere Gewinnspielfrage beantworten und
wussten, dass es ab Mai 2012 ganze 50 deutsche HD-Programme zu empfangen
gibt.

Die Gewinner haben jeweils eine Popcornmaschine gewonnen und können sich
damit ein Stückchen Kino nach Hause holen.



Herzlichen Glückwunsch!



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UNSICHERE ZEITEN FÜR TAUSENDE TELECOLUMBUS-KUNDEN
Kabel Deutschland will direkte Verträge mit Tele-Columbus-Kunden

21.11.2011



Ab 2012 sollen Kunden von Tele Columbus den Vertrag für den Bezug ihrer
digitalen Kabelsender direkt bei Kabel Deutschland abschließen.

Tele-Columbus-Sprecher Hannes Lindhuber hatte zuvor gegenüber
DIGITALFERNSEHEN.de betont, dass die Abschaltung nur Kunden in
Netzabschnitten betrifft, in denen die Signale vom Vorlieferanten Kabel
Deutschland eingespeist werden. Dies gelte nur für "einen geringen Teil"
aller Tele-Columbus-Kunden, sagte Lindhuber, und sprach vage von "einigen
Tausend". Regionen, in denen Tele Columbus als Vollanbieter auftrete, seien
von der Vertragskündigung hingegen nicht betroffen.



"Ziel ist, dass die Tele-Columbus-Kunden in Zukunft direkt einen Vertrag für
digitale Produkte und Internet/Telefon bei Kabel Deutschland abschließen
können", erklärte Kabel-Deutschland-Sprecher Marco Gassen am Montag auf
Nachfrage. Sobald die derzeit geführten Vertragsverhandlungen beendet seien
und die beide Parteien sich auf einen neuen Signallieferungsvertrag geeinigt
haben, "können sich die Tele-Columbus-Kunden an Kabel Deutschland wenden, um
ein neues Abonnement abzuschließen", so Gassen. Der sich in der Verhandlung
befindende Signallieferungsvertrag soll zum 1. Januar 2012 in Kraft treten.




Tele Columbus hatte am Freitag bekanntgegeben, dass Kabel Deutschland den
laufenden Rahmenvertrag fristgerecht zum 31. Dezember 2011 gekündigt hat.
Aus diesem Grund sind auch alle Digitalverträge, die Mieter in von Tele
Columbus versorgten Wohnanlagen mit Kabel Deutschland abgeschlossen haben,
durch den Kabelnetzbetreiber gekündigt worden.



Sollten die Verhandlungen scheitern oder bis Ende des Jahres keine Lösung
gefunden werden, stehen diesen Haushalten ab 1. Januar 2012 nur noch das
analoge Programmangebot sowie die öffentlich-rechtlichen Digitalprogramme
zur Verfügung. Alle grundverschlüsselten und codierten TV-Angebote, für die
eine Smartcard nötig ist, könnten dann nicht mehr empfangen werden.



Die beiden Kabel-TV-Anbieter hatten erstmals 2004 eine Kooperation bei der
Vermarktung neuer digitaler TV- und Radioprogramme sowie Internetzugänge
über die Kabelnetze beschlossen. Damit hatte Tele Columbus das Recht
erhalten, zusätzlich zu den eigenen Angeboten alle digitalen
Programmangebote sowie den Highspeed-Internet-Zugang der Kabel Deutschland
in ihren Netzen zu vermarkten.
 
AKTUELLE MELDUNGEN AUS DEM NOVEMBER
Unitymedia: Mehrkosten für HD-Sender von ProSiebenSat.1 offen



http://www.digitalfernsehen.de/index.php?id=71591



Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia will auch auf konkrete Anfrage nicht
verraten, welchen monatlichen Betrag seine Kunden nach Ablauf einer
kostenlosen Probephase künftig für den Empfang der hochauflösenden
Privatsender von ProSiebenSat.1 zahlen müssen.





Über 19 Millionen deutsche Haushalte sehen digital fern



http://www.digitalfernsehen.de/index.php?id=71689



Im November ist die Zahl der deutschen Haushalte, die ihr Fernsehen digital
beziehen, erstmals über die 19-Millionen-Marke geklettert. Anfang November
verwies die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) auf 19,38 Millionen
digitalisierte Haushalte.



Dabei hat der Satellit einen deutlichen Vorsprung vor dem Kabelfernsehen.
Vier von fünf Satellitenhaushalte sehen bereits digitales Fernsehen.

Über 60% der Kabelkunden sind noch auf analogen Empfang eingestellt. Das
liegt zum großen Teil an der Vorgehensweise der Reanalogisierung.

Die großen Kabelnetzbetreiber bremsen die Digitalisierung aus, indem sie
ihren Kunden die ab dem 30. April 2012 nur noch digital gesendeten Programme
in ein

analoges Signal zurückverwandeln. Die Gründe für diese Vorgehensweise sind
unter anderem laufende Verträge mit der Wohnungswirtschaft über eine

analoge Versorgung. Das Problem: HDTV ist nicht verfügbar.



Lesen Sie den vollständigen Artikel zur Reanalogisierung unter der Rubrik
Presse - Publikationen - DW-Artikel - "Das Paradigma der Re-Analogisierung".
 
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